Ihnen ist sicher auch aufgefallen, dass die früher eher negativ besetzte "Gelegenheitsarbeit" in den natürlich wesentlich netteren Begriff "Arbeitsgelegenheit" verändert wurde? Damit ist das "Jobben" salonfähig geworden und auch Spitzenpolitiker nutzen nun diesen Terminus in der Öffentlichkeit.
Die Not am Arbeitsmarkt macht es möglich!
Die inflationäre Nutzung dieses Begriffes "Job" treibt zum Teil skurrile Blüten und veranlasst uns als die älteste Jobbörse in Deutschland, mit unseren wenigen Möglichkeiten etwas Ordnung in dieses Chaos zu bringen und Ihnen eine Hilfestellung zu geben, was Sie von einer Jobbörse erwarten sollten.
Wir haben den Namen Jobbörse 1988 als Erste genutzt, um unserem Projekt eine treffende Bezeichnung zu geben, denn:
1.
Die erste Grundregel unserer Jobbörse ist die Freiwilligkeit der Teilnahme daran - wie es eben das Grundprinzip einer Börse ist. Verbindlichkeiten ergeben sich erst, wenn ein Job übernommen wird.
2.
Die zweite Grundregel ist der Bedarf aller Nutzerinnen und Nutzer der Jobbörse . Das setzt einerseits individuelle Arbeitslosigkeit - und andererseits die Suche nach Hilfs-, Fach- oder Führungskräften voraus. Dieser Bedarf ist mit dem Begriff "Job" umschrieben, weil die Zeitdauer der Arbeit keine primäre Rolle spielt, sondern mehr die Nutzung aller seriösen Arbeitsmöglichkeiten durch die Arbeitssuchenden.
3.
Die dritte Grundregel ist die Akzeptanz der Fähigkeiten und Berufserfahrungen von (auch jungen) Arbeitsuchenden, die im Laufe des Lebens erworben worden sind. Wir gehen davon aus, dass alle Arbeitsuchenden Kompetenzen haben, die im Arbeitsmarkt gefragt sind und eingebracht werden können.
4.
Die vierte Grundregel richtet sich gegen das Primat der Statistik!
Als erfolgreiche Vermittlung zählt ausschließlich die Übergabe eines "Jobs" an einen Arbeitssuchenden.
Unabhängig von der Dauer des "Jobs" wird ein dem Vermittelten zustehender Lohn - bzw. zustehendendes Gehalt gezahlt. Praktika, Schnupperkurse, Volontariate etc. zählen solange nicht als Vermittlung, solange sie nicht in einen befristeten oder unbefristeten Arbeitsvertrag münden.
Die Mitarbeiter der Jobbörse sind die fachlichen (und in unserem speziellen Fall auch sozialpädagogischen) Moderatoren, die vakante Kompetenzen im Arbeitsmarkt finden und passgenau Arbeitsuchende dorthin vermitteln.
Alle Besonderheiten der verschiedenen Jobbörsen, z.B. Eingrenzungen der Zielgruppe oder regionale Festlegungen, sollten diese Tatsache berücksichtigen.